Empfehlung
von Dr. Schick: Wie entfernt man Zecken?
Zur Entfernung bieten sich die in Apotheken erhältliche
Zecken-Zange
von Dr. Schick (Art.-Nr. 3741375) und
Zecken-Zange
Ultra (Art.-Nr. 7662141) an.
Die normale Zecken-Zange öffnet
die Greifer auf Druck von oben (vergleichbar einem Kugelschreiber).
Im Gegensatz hierzu ist die Zecken-Zange
Ultra bifunktional und gewährleistet eine einfache und
leichte Handhabung. Mit der neuen Zeckenzange Ultra Chirurgenstahl können die Zecken auch aus der Haut herausgezogen werden.
Die Entfernungsmethode der Zecken-Zange
Ultra mit der Doppelfunktion wurde von Dr. Schick patentiert:
Die Greifer lassen sich durch seitlichen Druck öffnen, die Zecke
wird hautnah gefasst und herausgedreht. Bei Tieren findet man des
öfteren bereits vollgesogene Zecken (bis ca. erbsengroß),
diese Zecken lassen sich einfach mit der Zecken-Zange
Ultra in der dafür vorgesehenen Greifertasche fassen und
herausziehen, die Zecke verbleibt in der Greifertasche.
Herausdrehen: Die Zecke hat natürlich
kein Gewinde, wie zutreffend behauptet wird. Die Drehbewegung bewirkt
einen leichten Zug auf die Zecke und deren Mundwerkzeuge, die so aus
der Haut herausgelöst werden können.
Zecken sondern zu Beginn des Saugaktes ein schnell erhärtendes
Sekret ab (sogenannte "Zementsubstanz"), die sich zwischen
Mundwerkzeuge und Wirtsgewebe ansammelt, auf diese Weise verankern
sich die Zecken in der Haut. Die Mundwerkzeuge sind quasi "einzementiert"
und mit kleinen Widerhaken versehen. So ist zu verstehen, warum beim Herausziehen der Zecke mehr Kraftaufwand notwendig ist als beim
Herausdrehen.
Eine Untersuchung an der in Europa weit verbreiteten Zecke (Ixodes ricinus, „Gemeiner Holzbock“) zeigt, dass beim Herausdrehen der festgesogenen Zecke (im Vergleich zum Herausziehen) weniger Anteile von Mundwerkzeugen in der Haut zurückbleiben. Allerdings wird beim Herausdrehen die Zecke etwas mehr beschädigt. |