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Klassifikation:
Lebewesen Überstamm:
Häutungstiere
(Eucaryota) Stamm: Gliederfüßer
(Arthropoda) Reich: Kieferklauenträger
(Apicomplexa) Klasse: Spinnentiere
(Arachnida) Ordnung: Milben
(Acarii) Unterordnungen:
Zecken
(Ixodida od. Metastigmata) |
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Wer wir sind.
Was wir tun.
Die Dr. Schick GmbH, Sinsheim ist seit über zehn Jahren im Bereich
der Entwicklung von Medical Produkten und Nahrungsergänzungsmittel
tätig.
Dabei haben wir uns vor allem auch dem Thema "Entfernung von festgesogenen
Zecken" gewidmet. Bereits im Jahr 1989 führte Apotheker
Dr. G. Schick in Apotheken eine Zeckenzange ein, mit deren Hilfe
festgesogene Zecken einfach aus der Haut gedreht werden können. Im
Jahr 1993 wurde die Firma Dr. Schick GmbH gegründet, ein neues Instrument
zum Entfernen von Zecken wurde im Jahr 1995 zum Patent angemeldet.
Diese patentierte
Zecken-Zange
Ultra ermöglicht das leichte Entfernen sowohl kleiner Zecken
als auch vollgesogener Zecken. Dr. Schick’s Zeckenzangen wurden inzwischen
millionenfach verkauft und haben sich durch eine einfache Funktionsweise
bewährt.
Alles über
Zecken.
Zecken sind Milben (Acarii) mit
lederartig dehnbarer Haut und gehören zur Klasse der Spinnentiere.
Sie sind die größte Milbenart und meist zugleich Exoparasiten
(sie dringen nicht in
das Wirtsinnere ein). Als Wirte dienen Vögel, Reptilien und Säugetiere
(Nager, Fledermäuse, Paarhufer) und Säugetiere (landlebende Wirbeltiere,
auch Menschen).
Sie werden in 3 Familien eingeteilt:
• Lederzecken (Argasidae)
• Schildzecken (Ixodidae)
• Nuttalliellidae (Nuttalliella namaqua Bedford) – einzige bekannte
Art.
Verbreitung
Lederzecken sind auf die Tropen und Subtropen beschränkt, Schildzecken
kommen weltweit vor. Ihr Auftreten hängt stark von ihren Wirten ab,
da sie bis zu 7 Nymphenstadien mit Wirtswechsel besitzen.
Aufenthaltsorte
Vornehmlich halten sich Zecken im Gestrüpp, in hohen Gräsern und
Farnen oder im Unterholz auf. Sie lassen sich meist von ihren potenziellen
Wirten, die sie an Erschütterungen, Körperwärme und Duftstoffen
erkennen, im Vorübergehen von der Pflanze abstreifen und krabbeln dann
mehrere Stunden lang am Körper umher, bis sie eine passende Einstichstelle
gefunden haben. Zecken sind dabei sehr wählerisch und bevorzugen etwas
feuchte, warme und gut durchblutete, dünne Haut. Dabei sind besonders
die Kniekehlen, der Haaransatz, die Leistenbeuge und die feine Haut hinter
den Ohren ein beliebtes Ziel. Die weit verbreitete Ansicht, dass sich Zecken
von Bäumen herabfallen lassen, trifft in der Regel nicht zu. Sie leben
in der Bodennähe, daher sollte man hochgewachsenes Gras und Farn, ggf.
aber auch Holundersträucher u.ä. möglichst meiden.
Merkmale
Da Zecken zu den Spinnentieren zählen, haben auch sie 8 Beine (abweichend
hiervon besitzt die Zeckenlarve nur 3 Beinpaare). Sie sind die größten
Vertreter der Milben und können bis zu 4 mm groß werden (Nach
der Blutmahlzeit bis zu 3 Zentimeter). Die Schildzecken haben einen verhärteten
Chitinpanzer (Scutum) auf dem Hinterteil. Sie haben "leckend saugende"
Mundwerkzeuge, sie beißen sich daher nur oberflächlich in die
Haut ein und "lecken" dann das austretende Blut beziehungsweise
Lymphe. Daher dringen sie meist nicht bis zu den Kapillaren vor. Sie sondern
dabei eine Art Klebstoff ab der sie fest in der Haut verankert und zudem
die Gerinnung hemmt, wobei der "Stachel" (Hypostom) mit der sich
die Zecke zusätzlich verankert mit Widerhaken besetzt ist, diese sind
symmetrisch angeordnet, es ist also unerheblich in welche Richtung die Zecke
herausgedreht wird.
Lebenszyklus
Die Argasidae haben bis zu 8 gleiche Nymphenstadien (Larven). Jede Nymphe
ist auf Blut eines Wirtes angewiesen, jedoch wechseln sie häufig zwischen
verschieden großen Wirten (Maus, Katze, Mensch). Bei den Ixodidae
(Schildzecken, zumeist am Menschen zu finden) kommt nur ein Nymphenstadium
vor. Nachdem das Ei auf Grashalmen abgelegt wurde, schlüpft daraus
die Larve. Diese sucht sich nun einen geeigneten Zwischenwirt (Nagetier),
dort saugt sie sich fest und nimmt Blut auf. Nach dem Saugen läßt
sie sich abfallen und häutet sich zur 1. Nymphe, diese sucht sich nun
abermals einen größeren Wirt (2. Zwischenwirt - Katze) und saugt
dort ebenfalls Blut. Nun findet abermals eine Häutung zur 2. Nymphe
(Lederzecken) oder zum adulten Tier (Schildzecken) statt. Das ausgewachsene
Tier befällt nun den Endwirt (Mensch, Rind). Dort lässt sie sich
nach dieser letzten Blutmahlzeit fallen und sucht nun ein Weibchen auf,
um dieses zu begatten. Das Weibchen wiederum legt abermals bis zu 3000 Eier
auf Grashalmen ab.
Schadwirkung
Vor allem Reaktionen auf den von ihnen abgesonderten Gerinnungshemmer können
zu Lähmungen und zum Tode führen, insbesonders wenn der Zeckenstich
an Hinterkopf und in Nähe der Wirbelsäule erfolgte (Zeckenparalyse).
Die Zeckenparalyse tritt vermehrt auf in den USA, Kanada, Australien und
nur ganz selten in Europa.
Zecken, darunter insbesonders die Schildzecken (Ixodiden), sind Vektoren
(Überträger) von Viren und Bakterien. Sie können u.a. die
Infektionskrankheiten
Borreliose
und Frühsommer-Meningoenzephalitis (
FSME)
übertragen. Letztere wird von Viren verursacht und führt zur Entzündung
des Gehirns oder der Hirnhäute. Die Borreliose ist in der nördlichen
Hemisphäre die häufigste von Zecken übertragene Erkrankung.
Die oft mit schweren neurophatischen Symptomen einhergehende Erkrankung
wird von Bakterien aus der Gruppe der Spyrochäten verursacht.
Eine Borrelieninfektion durch Zecken ist in ganz Deutschland und sogar in
Städten möglich. Wie eine Studie am Max-von-Pettenkofer-Institut
für Hygiene und Mikrobiologie in München zeigte, stellt "der
direkte Kontakt mit Büschen in Gärten ein bisher unterschätztes
Risiko" dar, über Zeckenstiche an Lyme-Borreliose zu erkranken.
Die Zahl der Neuinfektionen pro Jahr wird für Deutschland auf 50.000
bis 100.000 geschätzt.
Während gegen die Borreliose in Deutschland bisher keine Impfmöglichkeit
existiert, diese aber bei frühzeitiger Erkennung gut mit Antibiotika
behandelt werden kann, ist gegen die FSME eine Schutzimpfung möglich.
Im deutschen Sprachraum besteht die Gefahr einer FSME-Infektion nur in bestimmten
Gebieten, die sich jedoch von Jahr zu Jahr entlang der Flüsse ausdehnen.
Eine weitere auf der Nordhemisphere weit verbreitete und von Zecken übertragene
Krankheit ist die Tularaemie. Auch
das hauptsächlich auf dem amerikanischen Kontinent, am Mittelmeer und
in Afrika vorkommende Zeckenbiss-Fieber und das Boutonneuse-Fieber, sowie
verschiedene hämorrhagische Fieber wie das Omsker hämorrhagische
Fieber, das Krim-Kongo-Fieber und die Kyasanur-Forest-Krankheit werden von
Zecken übertragen. In den Tropen sind Zecken Überträger für
Fleck-, Rückfall- und Texas-Fieber. Außerdem können Zecken
auch Babesien, eine parasitische Protozoenart, übertragen.
Vorbeugung
Um Zecken abzuhalten, sollte man lange, geschlossene Kleidung und feste
Schuhe tragen. Zudem gibt es verschiedene Insektenschutzmittel, die Zecken
abhalten können. Nach jedem Aufenthalt im Grünen sollte man deshalb
die Kleidung gut ausschütteln und nach Zecken durchsuchen, sich duschen
und den Körper nach Zecken absuchen. Die Zecken halten sich besonders
gerne unter der Achsel oder im Schambereich auf. Sie brauchen die Kleidung
(Zecken lieben weiche kuschelige Stoffe) und Körperhaare, um zu klettern.
Je schneller man die Zecke entfernt, desto geringer ist die Gefahr einer
Vireninfektion.
Entfernung
Zur Entfernung von Zecken bietet sich die in Apotheken erhältliche
Dr. Schick's Zecken-Zange
Ultra an, die eine einfache und leichte Handhabung gewährleistet.
Allgemeine Infos: Zecken mit einer
Pinzette rasch entfernen. Dabei soll man soweit wie möglich mit der
feinen Pinzette am Kopf der Zecke in Richtung des Saugrüssels zupacken.
Einmal zugepackt darf der Griff der Pinzette nicht mehr gelöst werden.
Damit lässt sich verhindern, dass der Speichel und der Darminhalt der
Zecke mit den darin enthaltenen Krankheitserregern in die Stichwunde gelangen
kann. Andere Methoden (zum Beispiel das Entfernen der Zecke mit Kleber oder
Öl) führen leicht zu einer Infektion, da die Zecke dabei das Virus
in den Wirt erbricht. Nach neueren Erkenntnissen soll man an der Zecke leicht
rütteln oder sie drehen, da beim einfachen Herausziehen die Widerhaken
des Rüssels erst recht verhaken. Die Drehrichtung spielt dabei keine
Rolle. Nach erfolgreicher Entfernung der Zecke sollte man die betroffene
Hautstelle mit Alkohol desinfizieren. Wenn man feststellt, dass Reste in
der Haut verblieben sind, sollte man einen Arzt aufsuchen, der diese entfernt.
Zum Abtöten der Zecke kann man diese in ein Gefäß mit hochprozentigem
Alkohol geben. Dieses eignet sich auch zur Konservierung, falls später
eine nähere Bestimmung der Art erwünscht ist.
(Quelle: Dies ist ein Artikel aus der freien
Enzyklopädie Wikipedia.
Der Artikel steht unter der
GNU
Free Documentation License) |
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